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Volume 356:2684-2692 June 28, 2007 Number 26
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Use of Selective Serotonin-Reuptake Inhibitors in Pregnancy and the Risk of Birth Defects
Sura Alwan, M.Sc., Jennita Reefhuis, Ph.D., Sonja A. Rasmussen, M.D., M.S., Richard S. Olney, M.D., M.P.H., Jan M. Friedman, M.D., Ph.D., for the National Birth Defects Prevention Study

 

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 by Greene, M. F.

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Deutscher Abstract

TRANSLATED TITLE: Anwendung selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer in der Schwangerschaft und das Risiko von angeborenen Defekten

Hintergrund Es gibt nur spärliche Informationen über die Sicherheit von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) während der Schwangerschaft. In jüngster Zeit sind vermehrt Bedenken wegen des Risikos von angeborenen Herzfehlern im Zusammenhang mit der Anwendung von SSRI in der Schwangerschaft aufgekommen.

Methoden Wir analysierten Daten von 9622 Fallkindern mit schweren Geburtsdefekten und von 4092 Kontrollkindern, die von 1997 bis 2002 geboren wurden, aus der National Birth Defects Prevention Study. Die Fallkinder wurden durch Geburtsdefekt-Überwachungssysteme in acht U.S.-Bundesstaaten ermittelt. Die Kontrollkinder wurden nach Zufallskriterien aus denselben geografischen Regionen ausgewählt. Die Mütter nahmen an einer standardisierten telefonischen Befragung über die Exposition gegenüber potenziellen Risikofaktoren wie z.B. Medikamenten vor und während der Schwangerschaft teil. Die SSRI-Exposition war als Behandlung mit einem SSRI im Zeitraum von 1 Monat vor bis 3 Monaten nach der Konzeption definiert. Es wurden 26 Kategorien und Unterkategorien von Geburtsdefekten untersucht.

Ergebnisse Es bestanden keine signifikanten Zusammenhänge zwischen der mütterlichen Anwendung von SSRI allgemein während der Frühschwangerschaft und angeborenen Herzfehlern oder den meisten anderen Kategorien oder Unterkategorien von Geburtsdefekten. Die mütterliche Anwendung von SSRI war mit Anenzephalie (214 Säuglinge, 9 exponiert; adjustierte Odds Ratio 2,4; 95%-Konfidenzintervall [KI] 1,1 bis 5,1), Kraniosynostose (432 Säuglinge, 24 exponiert; adjustierte Odds Ratio 2,5; 95%-KI 1,5 bis 4,0) und Omphalozele (181 Säuglinge, 11 exponiert; adjustierte Odds Ratio 2,8; 95%-KI 1,3 bis 5,7) assoziiert.

Schlussfolgerungen Die mütterliche Anwendung von SSRI während der Frühschwangerschaft war nicht mit signifikant erhöhten Risiken für angeborene Herzfehler oder die meisten anderen Kategorien von Geburtsdefekten assoziiert. Es wurden Zusammenhänge zwischen der Anwendung von SSRI und drei Arten von Geburtsdefekten beobachtet, doch die absoluten Risiken waren gering, und diese Beobachtungen müssen durch weitere Studien bestätigt werden.


Source Information

From the Department of Medical Genetics, University of British Columbia, Vancouver, BC, Canada (S.A., J.M.F.); and the National Center on Birth Defects and Developmental Disabilities, Centers for Disease Control and Prevention, Atlanta (J.R., S.A.R., R.S.O.).

Address reprint requests to Dr. Reefhuis at the National Center on Birth Defects and Developmental Disabilities, Centers for Disease Control and Prevention, 1600 Clifton Rd., MS E-86, Atlanta, GA 30333, or at JReefhuis{at}cdc.gov.

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